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Donnerstag, 17. Dezember 2009

Jah Love

So, eben jemanden von meiner Wirklichkeit erzählt
ihm auf die Nase gebunden, quasi
oder- wenn ihr so wollt- ihm den größten Scheiß erzählt
ein gläubiger Mensch, (v)er wandelt auf Erden
und ich erkenne mich.
ihn in ich.

Und dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen
- welch' fiese Deutung... sei hier bitte von mir fern!
assoziiert!
Assoziation
und mir kam
Assoziation
Kennt ihr eigentlich schon:
"ein funke kaum zu sehen
entfacht doch helle flammen
und die im dunkeln steh'n
die ruft der schein zusammen
wo gottes große liebe
in einem menschen brennt
da
wird
die
welt
vom licht erhellt
da bleibt nichts was uns trennt"?
Alle
Mensch und Mensch
Menschen
alle Menschen
zusammen
keine zerbrochenen Schranken
denn keiner braucht Schranken bangen
Bangen, keiner, bangen, keiner, keiner braucht bangen.
Und wie ein Feuer
Feuerwehr
und ein Heer
voll Gestalten namens Mensch
und ein Heer
kommt her
kommt her und näher, und näher, und näher
und näher, näher, näher, näher, näher
Sieht ein Funke auf mir gehen
durch mein Herz
aus seiner Tür
und fort von mir
und fort von hier
hin
zu
dir
der Feuerwehr
Nicht meine Kunst
Nicht deine Kunst
Ist keine Kunst
die Welt ist rund
ist Wirklichkeit?
und Jah is fire
ich traf ihn live.
Live.
Live.
Live.
Life.
Lost my Life.
Takes my Life 'to his light.


jah

Dienstag, 24. November 2009

Morgan, I'm a free man

Stell dir vor, du wärst allein
alleine sein
Stell dir vor, du wärst im Hier
allein bei dir
Der Himmel ist zum Greifen nah
doch es ist längst keiner mehr da
und eigentlich hört dir niemand zu
ich sagte doch: Allein bist du,
allein bist du,
allein bist du,
allein bist du.

Und da fällt ein Stern
weit fern
Und du hältst in deiner Hand
ein Leben lang
dieselben Spuren
Und du trinkst bitteren Wein
und kein Geschöpf ist so müde wie du
Und auf den Boden starr'n ist nicht für diese Welt
erinnere dich daran, dass auch ein Stern mal fällt
Und dann erzähl' mir mal, wie du wirklich bist
und was du vermisst
was du vermisst
doch schade, ich hör' dir ja gar nicht zu
ich sagte doch: Allein bist du

Kehrt um
zu dem
dem ihr
so sehr
entronnen seid
Kehrt um
zu dem
der birgt im Schutz
zur bösen Zeit
Kehrt um
zu dem
der euch verführt
Kehrt euch
zu dem
der Morgan heißt.


alien_gott

Sonntag, 22. November 2009

Spurwechsel

"Stellen Sie Sich einen Tag am Strand vor. Sie gehen runter ans Wasser. Es ist etwas kalt. Sie wissen nicht, ob Sie reingehen sollen. Neben Ihnen steht eine hübsche Frau. Auch sie will nicht ins Wasser. Sie sieht Sie an und Sie wissen: Würden Sie sie jetzt nach ihrem Namen fragen, dann würden Sie mit ihr weggehen, vergessen wie Ihr Leben war, mit wem Sie hergekommen sind. Sie würden den Strand mit ihr verlassen. Und lange nach diesem Tag, denken Sie wieder an sie. Nicht jeden Tag oder jede Woche, nur ab und zu. - Es ist die Erinnerung an ein anderes Leben, dass Sie hätten führen können. - Heute ist so ein Tag."

H e u t e

ist so ein Tag.

0-1020-691680-00

Sonntag, 8. November 2009

zurück ins licht, der sonne entgegen oder als ich mir mein leben nahm

Glaubt mir, dass ich mich fürchte
und mich ungewollt verbieg'
vor dieser einen Sehnsucht,
der vielleicht gar nichts an mir liegt.

Weiß Gott, ob ich selbst Schuld bin, weiß Gott, ob ich woanders gehen soll, weiß Gott, ob es so wäre, wie schon ein Mal, weiß Gott, weiß Gott, weiß Gott...
"Sammel meine Kräfte, finde meinen Mut ..." Ich weiß, wohin ich will, auch abgesehen der Sehnsucht, der vielleicht gar nichts an mir liegt. Ich liebe, wie ich liebe, aber es ist schwer zu gehen, es ist schwer weiterzugehen, es ist schwer mit offenen Augen zu gehen. Kein seichter Frühlingswind, der verfliegt, keine warme Brise, kein vorübergehendes Herzklopfen, kein kurz stockender Atem- Bewunderung, Handausstrecken, Herzbluten, Glaubenswirrheit, Liebe.
Es ist Liebe.
Und du erkennst, wen du liebst, wenn du dich sehnst, dass dieser dich liebt.
Ich hab' kein Foto von dir in der Tasche, doch ich trage dein Herz durch die Welt...
Und meines trage ich auch. Geht nicht verloren, will nicht verloren gehen...?
Und auf dem Kompass sitzend, mein Schatten 'gen Osten, mein Gesicht zum Boden, erkenne ich, ich bin ein Egoist.
Und wir reden uns ein, Liebe könne auch loslassen bedeuten. Damit wir nicht erschrecken müssen, wenn wir feststellen, dass menschliche Liebe endlich ist.
Keine warme Brise, ein kalter Sturm, der mich bannt.
Und irgendwann wird die Sehnsucht Traum. Ich wache auf und bin allein. Ich wache auf und bin ohne dich. "Seid ihr bereit?- Hier kommt der Schmerz!" Scheißegal. Was will ich hier? Ich kann nicht mehr! Liebe ist Leben ist Schmerz ist Liebe. Und dann weiß ich, dass dies nicht alles ist, dass meine Liebe nur ein Funke ist, dass ich in Liebe gebettet bin und mich umkreist ein Licht, während ich auf dem Kompass sitze, und es ist, als ob ein Schatten hinter mir, meinen Rücken wärmt und ich blicke 'gen Osten auf den Feuerbaum...
"...das, was sie sagen, was sie sagen bist nicht du, höre deinem Knistern zu" und ich hebe mein Gesicht 'gen Osten. Es ist dunkel. Doch ich bin sicher, es wird hell. Bald wird es hell. Bald wird es hell. Und ich flüster' innerlich: Fürchte dich nicht. Du kennst doch das Spiel und seine Regeln. Und ich erinnere mich an die Zeit, in der ich so oft sagte: Alles ist möglich. -Wo bist du nur geblieben, was ist mit dir passiert, seit wann bist du nur so ängstlich geworden? Hol' es dir zurück! Du musst gehen. Du musst nach vorn. wieder nach vorn an die Front. Gib nicht auf. Gib nicht nocheinmal auf! Lebe! Den kalten Sturm! Und wenn du nur so lieben kannst, dann lass es weh tun und wisch dir im gehen die Tränen weg.
"Nicht stehen bleiben, weitergehen."
Und ich hebe mein Gesicht 'gen Osten. Es ist dunkel. Doch ich bin sicher, es wird hell. Bald wird es hell. "... ist es kalt da wo du stehst, dann fang' an dich zu bewegen." Und ich blicke 'gen Osten auf den Feuerbaum. Zwischen seinen Ästen, weiß ich, brennt ein Licht am Himmel. Wer kann schon die Sterne sehen am bewölkten Fimament!? Und ich flüster innerlich: Fürchte dich nicht. Wenn du noch aufstehen kannst, steh auf! Und bleibe stehen. Und dann lauf los. Denn ich weiß, ganz tief in dir, ist sie nicht gestorben, schlummert sie nur, diese Kraft. Von der du mehr hast, als du glaubst, von der du mehr hast, als du glaubst, von der du mehr hast, als du glaubst und dann: Steh auf! Und von Ferne kommt ein Flüstern und ich hebe mich empor und eine wohlbekannte Stimme spricht "Ziehe weiter" mir ins Ohr...
Ich sitze auf dem Kompass und mag nicht gehen.
Und dann spür' ich, jemand kommt, der mich nicht übersieht.
Hält inne. Folgt schweigend meinem Blick.
"Was siehst du?" fragt er mich und ich lache leise: "Ich weiß, ich weiß, es ist nur ein Baum..."
Und es ist, als würde mein Herz gesprengt, als würde ich zerrissen, als seine Äste ganz plötzlich in einem Meer flammenden Feuers stehen.
"Was ist das?" stürzt es aus mir heraus.
"Es ist... ein Feuerbaum... es ist... Liebe, mein Kind."
Und als er fort war, sprang ich auf, warf meine Furcht in die Flammen und mir blieb nur noch heim zu gehen. Endlich heim zu gehen.


032635

Montag, 2. November 2009

einsteigen. Letzter Zug.

Mittwoch, 27. Februar 2008
...
ich war heute laufen. in den dunklen himmel. durch den regen, der schon nach sommerregen roch. durch die schrebergärten. in's "dort hinten wird's hell". durch die sonne. zu der bahnanlage, um eine zigarette zu rauchen.
ich war heute laufen. hügel aufwärts, die mich an urlaub erinnern. und an heimat. an ein kleines stückchen heimat. ich komme aus einem der flachsten orte und zeitweise ist mein denken genauso flach. aber ich kenne menschen, die aus den bergen kommen. ich kenne einen sehr besonderen menschen. bei ihm ist heimat. trotz allem.
ich war heute laufen. in die freiheit. in meine gedanken.
ich kam an die bahngeleise. züge fahren vorbei. güterzüge. kaum menschen.
ich laufe sowieso lieber selbst. "vielleicht kam mit den zügen unser verderben." plötzlich kamen wir zu spät. wir verpassten das einsteigen, das aussteigen, das umsteigen, den anschluss...
ich setzte mich auf die mauer und sah einen stein, der beinahe wie ein herz geformt war. "persönlichkeit als ausdruck von kunst", dachte ich.
"kunst als ausdruck von persönlichkeit"- das thema meiner schriftlichen arbeit, die schleppend vorangeht.
in der mauer waren risse und einkerbungen herausgefallener steine.
die zigarettenschachtel in eines dieser verstecke gelegt... um wiederzukommen und eine zu rauchen... "schöne geschichte", dachte ich, "würde ich sie irgendwo hören."
ein lautes geräusch. die lok blieb vor mir stehen. "ich laufe lieber." sie fährt vorbei. sie fährt zurück. geht auf in flammen. vor meinen augen. mit den worten:
"lass den schmerz nicht vor dir untergehen."
ich springe von der mauer. reiße mich aus den dornenbüschen.
und lege die schachtel in eines der verstecke.
"du musst dich bewegen", denke ich.
ganapati - Februar 27, 15:18 - bearbeiten - veröffentlichen
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S-2-einsteigen-bitte-S-2-zurueckbleiben-bitte-a18650441

Mittwoch, 30. September 2009

...

Für den, der i m m e r der Begehrteste bleiben wird, für mich.
Von Anfang bis Ende. Inmitten aller Niederlagen.
Kannst du mich hören?!
Hier kommt viel zu spät, doch nie zu spät für dich, mein geringes
"DANKE!".

"(...)
Ich hab Durst
komm verführ mich
still meine Lust
ich brenne vor Sucht
Ich hab Durst
komm kühl meine Wunden
rette mein flammendes Haus
lösch meine Leere aus

Ich trink bis zur bitteren Neige
wenns sein soll, sauf ich mich dumm
und wenn ich die Seele mir auskotz-
das bringt mich dann auch nicht mehr um
Was solls- was soll ich mit SEELE
Was brauch ich, wer bin ich, was will ich
Jeden Tag wird das Loch in mir größer
jeden Tag ein Stück mehr Platz für dich

Ich hab Durst
komm verführ mich
still meine Lust
ich brenne vor Sucht
Ich hab Durst
komm kühl meine Wunden
rette mein flammendes Haus
lösch meine Leere aus
(...)"

Montag, 28. September 2009

Sacred heart

Meine Welt steht Kopf
und es kümmert sie nicht
Let me out- bin am zerfließen
niemand, der sich darum schert
wie allein sind wir denn wirklich
wenn ich springe- wer springt mit?
Bring mich um
den Verstand
Let me out- letzter Zug
Crazy in the head
Verlasse diesen Ort
verlasse deinen Körper
Kein Klang zu später Stunde
und ich höre "Automatic for the people"
wie beim ersten Mal
Emotion sickness on the run
Hey Ho und I'm sorry
Doch ich habe mich in dir verlor'n
aussichtslos, nur Narretei
Leave me alone
going home
again
going home
again
going home
again
alone
alone
you seem so far away
I am waisting time, my day
my life
und ich spreche deinen Namen
everything will hurt some time
(s)talking loud in misery
Dear, please, God,
let me be free
he doesn't agree.

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Dienstag, 22. September 2009

Mit besten Grüßen an den träumer

Hinter verschlossenen Türen
zerspringen kleine Teile
unsichtbar in der Luft
das war'n mal ihre Träume
Und wer will noch was retten
wer will nehmen, was da kommt
Gemeinsam jeder einsam
Und wer wartet länger auf James Bond

Was ist mit dir?
Willst du immer noch verreisen
an einen Ort den niemand nennt
weil er sich selber gar nicht kennt

Hinter verschlossenen Türen
zerspringen kleine Teile
unsichtbar in der Luft
das war'n mal ihre Träume
Und wer will noch dran glauben
wer will noch hören, was man sprach
Gemeinsam jeder einsam
Und in der Besenkammer die Scheibenwelt aufbewahrt

Was ist mit dir?
Willst du immer noch ausreißen
an einen Ort den niemand nennt
weil er sich selber gar nicht kennt

Hinter verschlossenen Türen
zerspringen kleine Teile
unsichtbar in der Luft
das war'n mal ihre Träume
Und wer will noch erinnern
wer will bleiben, wo man war
Gemeinsam jeder einsam
Und wer ist gern für mich ein Narr

Was ist mit dir?
Willst du immer noch verreisen
an einen Ort den niemand nennt
weil er sich selber gar nicht kennt


utopie1


Hier spricht dein Profil
Hier spricht dein Exil
Eure Träume meine Räume
Ich bin B. Nelson an der Tür
bin Groß-A'Tuin, ihr lebt auf mir
bleib' unerkannt bis mich einer sieht
bis ein sel'ger Narr in meine Arme flieht

Was ist mit dir?
Willst du immer noch verreisen
meine Flammen entfacht
wer narrt und Mut für Träume hat

Hier spricht deine Fantasie
eine Utopie

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